Die Geschichte des ältesten Berufs der Welt

Die Geschichte des ältesten Berufs der Welt

Die Geschichte des ältesten Berufs der Welt

Gewinner von weitem des Titels “älteste Beruf der Welt”, existierte, existiert, und, ohne die Aussage eines berühmten Hellsehers, wird die Prostitution immer existieren und sie besitzten einen wichtigen Platz im Herzen deren, die interessiert sind die Vielfalt zu genießen.

Wenn heutzutage das Phänomen als eine selbstverständliche Antwort auf eine schamlose Anfrage angesehen wird und ausschließlich sexuelle Auswirkungen (auch kaufmännische, natürlich) hat, kannte es in der Verganganheit auch andere Valenzen.

Die ersten Vermerke, gefunden in Unterlagen aus Babylon, Sumer und Phönizien, verweisen auf diesen Beruf als eine heilige Tätigkeit, verwendet nicht um Spannungen nach einer langen Arbeitswoche (oder einem -tag) abzubauen oder weil der Partner ihnen die schändlichen Phantasien verweigerte, sondern als religiöses Ritual. Die antiken Götter wussten Nutzen und Vergnügen zu verknüpfen.

In Babylon, zum Beispiel, waren die Frauen gezwungen sich einmal im Leben, im Altarraum der Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit, einem Fremden “hinzugeben”.

Etwas weiter, in Altgriechen, funktionierten neben den Gotteshäuser der heiligen Prostitution auch legale Frauenhäuser, kontrolliert vom Staat, mit offiziellen Preisen, wo Frauen und Jugendliche arbeiteten. Deren Existenz, sowie die der Sklaven, war sehr vorteilhaft für die Griechen, die im Falle eines Ehebruchs verurteilt wurden.

Die Geschichte bestätigt außerdem, daß in der Stadt Korinth, beim Tempel der Aphrodite, die Personen genannt “Hetären“ den Willigen Fleischeslust anboten, dieselben Einrichtungen sind auch in Zypern, Sizilien oder Kleinasien zu finden. Der griechische Historiker Herodot spricht in seinen Schreiben von den berühmten “Häuser des Paradises”, die die Treffen zwischen Priesterinnen und Gläubigen unterbrachten.

In Rom haben die Tempel der gesegneten Gelüste bis im IV-ten Jahrhundert n. Chr. funktioniert und wurden auf Anordnung des Kaisers Konstantin geschlossen.

 

Rangfolge und Klasse der Geliebten. “Ungleichheiten” zwischen den erotischen Arbeiterinnen waren banal in der archaischen griechischen Gesellschaft, wo diese nach einer klaren Hierarchie eingeteilt wurden. Abhängig von Ansprüche und finanzielle Möglichkeiten, konnten die Kunden zwischen Frauen der niederen Sorte, Freiberufliche und Luxusdamedn wählen.

In der ersten Kategorie gehörten die sogenannten “pornai”, Sklavinen oder Mädchen ausgestoßen von der Familie, von einem pornobokos (griechisch) unter der Fittiche genommen, also einem Pimp, der ihnen nur einen Teil (meistens winzigen) des Gewinns gab.

Das nächste “Niveau” diente für die “Künstlerinnen” angestellt um bei Privatpartys zu singen und zu tanzen, bereitwillig ihren Körper großherzigen und reichen Männer anzubieten. Der einzige “Pimp” dem sie Rechenschaft und eine verhandelbare Gebühr ablegen mussten... waren die lokalen Behörden der Stadt wo sie tätig waren.

In der Spitze der Pyramide waren die “Hetären“, charmante Frauen, die einen ähnlichen Stand hatten wie die Geishas in Japan.

Zum Unterschied von ihren etwas beischeidenen Schwestern, prahlten die Hetären mit Ausbildung und (in manchen Fällen) sogar mit eigenen Geschäften. Eine bekannte Vertreterin dieser Kategorie ist Aspasia, die Geliebte von Pericle, öfters auch in Gesellschaft von Sokrates, Phidias oder Sophokles gesehen.

Die Männer betreten die griechischen Berdels öfters für weibliche oder männlich-jugendliche Gesellschaft, die Beziehungen zwischen Erwachsenen und Jugendlichen waren damals sehr beliebt. Die kraftvollen Jugendlichen wurden auch von den älteren Frauen besucht, um die Verjährungsfrist sexueller Zufriedenheit zu verlängern. Wenn die angebotenen Dienste nicht leistungsgemäß waren, konnten sich diese an den “Manager” wenden, Tatsache bewiesen von damaligen Unterlagen, die Beschwerden unzufiedener Kündinen enthalten. Auch die Profis versagten! Oder vielleicht träumten die Frauem unrealistisch von unedlosem Sex, multiple Orgasmen und plötzliche Verjüngung.

In der antiken Rom funktionierten die sogenannten “lupanare”, große, versprechende Hurenhäuser, für jeden der sein Nachtleben verschärfen vollte. In der Stadt Pompei sind Inschriften und Fresken mit erotischen Szenen erhalten geblieben, Hinweis daß die Leute ihre Grundbefürfnis errnst nahmen. Ihre Phantasien wurden von den Sklaven oder freien Menschen erfüllt, enteignet von den Rechten der römischen Bürger. Sowohl Frauen, als auch Männer...

Die Kurtisanen aus Asien (“oiran” in Japan, “tawaif” in Südasien) bedienten unterschiedlich die Kundenkategorien die ihre Dienste verlangten. Einige hatten die Rolle die Männher auf Partys durch Tanz und Gesang zu unterhalten, die mehr rafinierten nahmen teil an geschmackvolle Gespräche. Die erhaltene Ausbildung half ihnen nicht nur durch ihr Auftreten, sondern auch die intelektuelle Vielseitigkeit zu faszinieren. Sex war nicht verpflichtend, aber erwünscht von den meisten Teilnehmern an Orgien, wahrscheinlich nicht nur von philosophischen Gesprächen befriedigt.

Nicht alle Kulturen erkannten offen ihr Bedarf an Vielfalt und ständige Erforschung, sowie die griechische oder römische. Im Islam, zum Beispiel, war die Prostitution vom Gesetz und den religiösen Institutionen streng bestraft. Trotzdem gab es Möglichkeiten für die abenteuerliebenden Männer: die Reichen hatten das Recht Frauen zu kaufen und in ihrem gastfreundlichen Harem unterzubringen. Wer brauchte noch Prostituierte in einer solchen bervorzugten Situation?

 

Das Christentum und der bezahlte Sex. Beginnend mit der Ausbreitung des Christentums, wurde die Prostitution tabu.

Der offizielle Verbot allein konnte sie aber nicht verhindern. In ganz Europa waren die bezahlten Liebesdienste zur Verfügung deren, die bereit waren Risiken einzugehen. Sowohl medizinische, als auch soziale oder rechtliche. In einigen Fällen wurden die Mädchen der armen Familien verkauft und landeten in Hurenhäuser. Diese funktionierten nur in gewissen Gegenden, die den Interessenten bekannt waren. Manchmal begleiteten die jungen Frauen die militärischen Truppen auf dem Schlachtfeld, denn die Soldaten brauchten Orgasmen und massiven intimen Anreiz um Mut zu gewinnen, sich in die Schlachten zu werfen, die (für sie) auch die letzten sein könnten.

Die Situation hat sich während der Renaissance geändert, als die Notwendigkeit die Geschlechtskrankheiten unter Kontrolle zu halten die Behörden gezwungen hat, bei der Verwaltung des Phänomens teilzunehmen, Gebühren zu erheben, Preise festzulegen und die Arbeiterinnen zu verpflichten, periodisch Arztbesuche durchzuführen.

Die verheerende Syphilisepidemie aus dem XVI-ten Jh. Hat ganz Europa alarmiert, zahlreiche Hurenhäuser wurden geschlossen und Trauer stürmte im Herzen der “ungetrösteten” Männer. Offiziell. Unoffiziell, gigngen die Dinge wie gewohnt weiter... mit etwas mehr Verschwiegenheit.

* * *

Heutzutage ist die Prostitution in einigen Staaten verboten, schweigend geduldet oder legal und perfekt “normal” in anderen. Auch auf individueller Ebene gibt es kein einheitlicher Standpunkt zu diesem Phänomen. Manche finden es eine gute Idee mindestens eine bezahlte Nacht zu erleben, andere lehnen sie total ab.

Änderungen finden alltäglich stadt in unserer Gesellschaft, so daß man nicht genau sagen kann, wie das Thema in Zukunft angesprochen wird. Es ist also wichtig, was heute passiert, wie wir die Genegwart erleben und wie wir unsere Optionen angehen. Im Moment ist bezahlter Sex eine von ihnen.